Im Rahmen unseres Jahresthemas „Welche Farben hat die Welt“ ist die Malerin Hanna Noack bei uns. An 5 Vormittagen im September und Oktober erzählt sie den Kindern Geschichten von berühmten Malern und Malerinnen. Das ist spannend.

Hanna Noack ist gern mit Kindern zusammen. Das merkt man. Hanna hat einen Koffer mit und als erstes kommt die Gretel raus. Gretel sagt „Guten Tag“ und bekommt ein feines Plätzchen mit Tischdecke, Stuhl, Teetasse, Buch und Stiften, falls ihr langweilig wird.

Dann erscheint die erste Geschichte aus dem Koffer. Mit selbst gemalten Bildchen über wenige prägnante Ereignisse aus dem Leben des Künstlers stellt sie Pablo Picasso vor. Die Kinder freuen sich über den Affen, mit dem Picasso in der WG zusammen gelebt hat und wundern sich über den schiefen Mund der Frau, die er malte. Zum zweiten Termin lernen die Kinder Frida Kahlo kennen. Hanna holt einen Bus aus dem Koffer, in dem Frida verunglückte, der verwandelt sich mit einem Tuch zu einem Krankenwagen. Nun muss sich Frida in ein Bett legen. Grandma Moses hat in Amerika gelebt und hat erst mit 80 Jahren angefangen zu malen und ist trotzdem noch richtig berühmt geworden! Am liebsten malte sie die Tiere von ihrer Farm. Die Kinder kennen sie alle. Marc Chagall stammte aus Russland aus einer jüdischen Familie. Er malte gern Fische und seine Freundin Fräulein Rosenbaum. Er liebte die Farbe Blau, wie auch viele Kinder. Zum letzten Termin vor der Ausstellung lernen die Kinder noch Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser kennen. Das ist mal ein Name! Den hat sich der Künstler selbst gegeben. Natürlich hat der eine Bedeutung!

Diese Vormittage mit Hanna Noack sind nicht nur Treffen um zu malen, sondern die Kinder können von ganz verschiedenen Menschen auf der Welt hören und ahnen wie reich die Kultur auf der ganzen Welt ist. Nach der Geschichte dürfen die Kinder selbst malen, ohne Vorgabe. Die Erzieher haben für jeden Termin andere Farben mitgebracht. Die Kinder haben sich schon darauf gefreut und manchmal schon geplant, was sie malen wollen.

Zum letzten Termin gibt es noch eine festliche Vernissage mit „Ansprache“, „Sekt“, Tanz und der Vorstellung der Bilder durch die Künstler selbst.